Wenn Engagement mehr als nur Hilfe ist: Trends, Zahlen und digitale Verbindungen

Freiwilliges Engagement im Wandel: Zahlen, Trends und digitale Möglichkeiten

27.02.2026
4 Min

Freiwilliges Engagement ist ein Eckpfeiler unserer Gesellschaft und prägt den sozialen Zusammenhalt. Es steht für Solidarität, Teilhabe und aktives Mitgestalten. Doch wie sieht dieses Engagement heute aus? Eine zentrale Erkenntnis liefert der Deutsche Freiwilligensurvey, laut dem etwa 36,7 % der Bevölkerung ab 14 Jahren sich freiwillig engagieren, was rund 26,97 Millionen Menschen entspricht. Gleichzeitig zeigt sich ein leichter Rückgang im Vergleich zu früheren Erhebungen, was Fragen zur Weiterentwicklung des Engagements aufwirft.

Digitale Anwendungen spielen dabei eine wachsende Rolle. Mehr als die Hälfte der Engagierten nutzen digitale Tools aktiv, um ihr Engagement zu gestalten, sei es zur Koordination, Kommunikation oder Organisation ihrer Freiwilligenarbeit. Knapp die Hälfte gibt an, dass sie durch digitale Anwendungen ortsunabhängig und flexibler aktiv sein können, und viele sehen darin eine Chance, noch mehr für die Gesellschaft zu bewegen.

Ein Blick auf den gemeinnützigen Sektor verdeutlicht das Potenzial: Hunderttausende Organisationen engagieren sich in Deutschland für gesellschaftliche Anliegen. Allein das Spendenvolumen belief sich 2024 auf 5,1 Milliarden Euro. Doch etwa ein Drittel dieser Organisationen nutzt bislang keine digitalen Fundraising-Werkzeuge. Als Hauptgründe werden Zeitmangel (55 %), fehlendes Know-how (35 %) und begrenztes Budget (16 %) genannt. Genau hier liegt die Chance: Wenn Engagement zunehmend digital stattfindet, brauchen Organisationen zugängliche Werkzeuge, um Schritt zu halten. Dass der Trend sich verstärkt, belegen die Zahlen: Der gemeinnützige Sektor wächst weltweit um 6,6 % pro Jahr. Im deutschsprachigen Online-Fundraising stiegen die Transaktionen zuletzt um 29 %, das Spendenvolumen um 12 %. Jede fünfte Spende wird bereits über Social Media angebahnt.

Diese Entwicklungen eröffnen neue Wege für NGOs, Ehrenamtliche und digitale Plattformen wie GoodFunds. Digitale Tools können Hürden für Engagement senken, Teilhabe erleichtern und Engagement sichtbar machen, unabhängig von Alter oder Wohnort. Gleichzeitig zeigt der Trend, dass digitale und analoge Formen des Engagements zunehmend miteinander verwoben sind: Hybridmodelle kombinieren Online- und Offline-Aktivitäten, was potenziell mehr Menschen anspricht und aktiviert.

GoodFunds setzt genau hier an: Unsere Webkomponenten lassen sich wie ein YouTube-Video überall im Internet einbetten. Organisationen können damit nicht nur Spenden, sondern auch Unterschriften, Kontakte und Newsletter-Abonnements sammeln. Kosten entstehen nur bei Erfolg. Ihr wollt wissen, wie GoodFunds euer digitales Engagement unterstützen kann? Schreibt uns oder besucht gooddev.de 

Quellen:

Sechster Deutscher Freiwilligensurvey (2024), BMFSFJ

Deutscher Spendenrat: Bilanz des Helfens (2024)

Business Research Company: NGOs and Charitable Organizations Market Report

RaiseNow: Digital Fundraising Study (2025)

betterplace.org: Online Fundraising, aktuelle Zahlen und Statistiken

Tim Schmidt
Tim Schmidt
Inhaber