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Mit 50 in die Softwareentwicklung: Folge 2 der re:publica-Reihe

Titelbild: Mit 50 in die Softwareentwicklung: Folge 2 der re:publica-Reihe

In den ersten Folgen unserer Kurzfilmreihe ging es um Anreise, Stand und Produkt. Folge 2 dreht sich um zwei Menschen aus dem Team, aufgenommen am Abend nach einem langen Tag auf dem Festival.

Bernd: noch einmal von vorn, mit 50

Bernds Werdegang liest sich wie eine Aufzählung: gelernter Kfz-Schlosser, Busfahrer, eine Zeit auf dem Bau, dann wieder Kfz-Schlosser, Kfz-Meister-Ausbildung aus eigener Tasche. Und danach Softwareentwickler.

Der Wechsel kam mit 50, also mitten im Berufsleben. Warum sollte man in dem Alter noch einmal etwas völlig Neues lernen? Bernds Antwort im Video ist unbequem und trifft einen Punkt: Erwartet wird, dass man bis 70 arbeitet, vielleicht länger. Unterstützt wird lebenslanges Lernen deshalb aber nicht. Also hat er es selbst in die Hand genommen, zunächst drei Tage in der Werkstatt und zwei Tage bei goodDEV.

Dazu kommt eine Konstellation, die man selten sieht: Bernd arbeitet an der Seite seines Sohnes, und der ist sein Chef.

Konrad: eine Marke von null

Konrad ist Kommunikationsdesigner und hat die Außenwirkung von GoodFunds geprägt, vom Logo über die Farbe bis zur Schrift.

Im Video erklärt er, warum das Logo aus lauter Punkten besteht: Jeder Punkt kann für eine Spende stehen oder für eine Unterschrift unter einer . Zusammen ergeben sie etwas Größeres, und genau darum geht es auf der Plattform. Auch das Grün ist eine Entscheidung, es enthält blaue Anteile, die das Technische der Softwarelösung mittragen sollen, während die Schrift für den wärmeren Teil zuständig ist.

Vier Jahre Arbeit, dann der erste echte Test

Beide sprechen außerdem darüber, was die re:publica für das Team bedeutet hat. Vier Jahre lang ist an GoodFunds gearbeitet worden, weitgehend im eigenen Umfeld. Auf dem Festival stand zum ersten Mal das Zielpublikum vor dem Stand: NGOs, Vereine, Menschen aus dem gemeinnützigen Sektor.

Konrad beschreibt es als Wette, die aufgegangen ist. Den Bedarf gibt es wirklich, er war keine Einbildung. Bleibt die Aufgabe, das Ganze in die Breite zu bringen.

Alle Folgen

Die Reihe umfasst zehn Folgen, eine neue erscheint jeden Sonntag um 19 Uhr. Auf der Übersichtsseite läuft immer die aktuelle Folge, darunter stehen alle Termine. Wer nichts verpassen möchte, abonniert den YouTube-Kanal oder den Newsletter.

Wie die Reihe begonnen hat, steht im Beitrag zu Folge 1.

Diesen Beitrag teilenLetzte Aktualisierung:
23. August 2026

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