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Vom Konto zur Petitionskampagne: Folge 3 der re:publica-Reihe

Vier Jahre Entwicklung, und dann steht man an einem Stand und erklärt es Fremden. Folge 3 beginnt am Morgen des ersten Festivaltags. Nervös waren wir, aber die Freude war größer.

Der erste Tag am Stand

Wer stehen blieb, war ungefähr das Publikum, auf das wir gehofft hatten: gemeinnützige Organisationen, dazu viele junge Leute mit Tatendrang. Die Frage war fast immer dieselbe, nämlich was wir da eigentlich machen.

Auf zwei Tablets und einem Fernseher lief deshalb den ganzen Tag derselbe Durchlauf. Ihn einmal vollständig zu zeigen, war der eigentliche Anlass für diese Folge.

Was auf den Tablets lief

Der Durchlauf beginnt auf der Website mit einer Entscheidung: Unterstützer oder Organisation. Wer unsicher ist, findet im Quickstart-Bereich einen Plan in drei Schritten und eine Liste der Unterlagen, die man bereithalten sollte.

Im Video geht es als Organisation weiter. Zuerst das Nutzerkonto, dann die Kontoeinrichtung mit den Organisationsdaten. Als Beispiel entsteht die Max-Mustermann-Stiftung, mit und der Entscheidung, ob das Konto öffentlich sichtbar ist. Nach Datenschutzvereinbarung und Auftragsverarbeitungsvertrag steht die Organisation.

Danach wird es schnell. Wer einen API-Schlüssel hinterlegt, bekommt in wenigen Minuten eine vollständige samt Landingpage. Als Quelle dient eine bestehende Website, von dort übernimmt die auch Marke, Farben und Tonalität. Die Bilder kommen aus einer lizenzfreien Bibliothek, die wir eingebunden haben.

Am Ende steht eine Petitionskampagne, im Beispiel im dunklen Design. Der Feinschliff passiert im Manager: anpassen, Logo tauschen, veröffentlichen. Dort laufen später auch die Unterschriften ein, dort stehen die , und dort sieht man im Abrechnungskontingent, was verbraucht wurde.

Der Abschnitt beginnt im Video bei 1:51 und dauert gut zweieinhalb Minuten. Das ist ungefähr die Zeit, die wir am Stand mit jedem hatten, der es genauer wissen wollte.

Zwischenstand nach der ersten Stunde

Zwischendurch entsteht eine Aufnahme, die wir bewusst drin gelassen haben. Für den Stand waren mehrere Werkzeuge vorbereitet worden, und nach anderthalb Stunden war kein einziges davon benutzt. Weil man erst einmal ins Gespräch geht und fragt, was die Leute mitbringen.

Dazu ein Satz, der ganz gut zusammenfasst, worum es auf so einem Festival geht: Die Leute sollen sich wohlfühlen und willkommen sein. Man soll lieb sein und nicht cool.

Alle Folgen

Die Reihe umfasst zehn Folgen, eine neue erscheint jeden Sonntag um 19 Uhr. Auf der Übersichtsseite läuft immer die aktuelle Folge, darunter stehen alle Termine. Wer nichts verpassen möchte, abonniert den YouTube-Kanal oder den Newsletter.

Davor erschienen: Folge 1 zum Auftakt und Folge 2 mit Bernd und Konrad.

Diesen Beitrag teilenLetzte Aktualisierung:
30. August 2026

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