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Petitionstool für NGOs: DSGVO-konform online Unterschriften sammeln

Titelbild: Petitionstool für NGOs: DSGVO-konform online Unterschriften sammeln

sind ein wichtiges Werkzeug für NGOs, Vereine und Initiativen, um Unterstützer:innen zu gewinnen und gesellschaftliche Anliegen sichtbar zu machen. Ein gutes Petitionstool sollte dabei mehr können als nur ein Unterschriftenformular bereitstellen.

Besonders bei der Verarbeitung personenbezogener Daten spielen Datenschutz, sichere Datenverwaltung und transparente Prozesse eine wichtige Rolle. Doch worauf sollte man bei der Auswahl eines Petitionstools achten, und welche Funktionen sind für erfolgreiche Petitionskampagnen wirklich relevant?

Was ist ein Petitionstool?

Ein Petitionstool ist eine Software, mit der Organisationen erstellen, Unterschriften sammeln und die Unterstützer:innen einer verwalten können.

Je nach Lösung können direkt auf einer Website eingebunden, als eigene Landingpage veröffentlicht oder über eine eigene Domain bereitgestellt werden. Zusätzlich bieten moderne Petitionstools Funktionen für E-Mail-Kommunikation, , Auswertung und die weitere Verarbeitung der gesammelten Daten.

Ein Petitionstool unterscheidet sich dabei von einer klassischen Petitionsplattform. Während eine Petitionsplattform auf einer zentralen Plattform veröffentlicht, ermöglicht ein Petitionstool Organisationen, ihre selbst zu betreiben und in die eigene Website und bestehende Systeme zu integrieren.

Warum ist Datenschutz bei einem Petitionstool wichtig?

Bei einer werden personenbezogene Daten verarbeitet. Dazu können beispielsweise Name, E-Mail-Adresse, Wohnort oder weitere Angaben gehören, die Unterzeichner:innen im Petitionsformular hinterlassen.

Ein Petitionstool sollte deshalb Funktionen bereitstellen, die Organisationen bei einer datenschutzgerechten Verarbeitung unterstützen. Wichtige Fragen sind unter anderem:

  • Welche personenbezogenen Daten werden erhoben?
  • Wo werden die Daten gespeichert?
  • Wer kann auf die Daten zugreifen?
  • Wie wird die Bestätigung einer Unterschrift dokumentiert?
  • Können Daten exportiert oder gelöscht werden?
  • Welche externen Dienste sind eingebunden?
  • Welche Newsletter- oder -Anbindungen werden verwendet?
  • Wie werden Informationen zum Datenschutz für Unterzeichner:innen bereitgestellt?

Dabei gilt: Ein Tool allein macht eine nicht automatisch -konform. Entscheidend ist immer, wie die konkrete Datenverarbeitung durch die Organisation gestaltet und umgesetzt wird.

Was bedeutet ein DSGVO-konformes Petitionstool?

Ein Petitionstool sollte Organisationen dabei unterstützen, personenbezogene Daten verantwortungsvoll und datenschutzgerecht zu verarbeiten. Dazu gehören unter anderem transparente Informationen zur Datenverarbeitung, eine geeignete , sichere Datenübertragung und -speicherung sowie klare Zugriffsrechte.

Double-Opt-in für Petitionen

Bei einem Double-Opt-in bestätigen Unterzeichner:innen ihre E-Mail-Adresse über einen Bestätigungslink. Dadurch lässt sich nachvollziehen, dass eine E-Mail-Adresse tatsächlich von der betreffenden Person bestätigt wurde.

Für Petitionskampagnen kann ein Double-Opt-in insbesondere dann relevant sein, wenn die E-Mail-Adresse nicht nur für die selbst, sondern auch für weitere Kommunikation verwendet werden soll.

Nach dem Absenden bestätigen Unterzeichner:innen ihre Unterschrift per Double-Opt-in-E-Mail.

Sichere Datenverwaltung

Petitionsdaten sollten zentral und strukturiert verwaltet werden können. Dazu gehören beispielsweise kontrollierte Zugriffsrechte, Verschlüsselung und die Möglichkeit, Daten zu anonymisieren.

Organisationen sollten außerdem darauf achten, welche weiteren Systeme mit dem Petitionstool verbunden werden und welche Daten dabei übertragen werden.

Alle Unterschriften laufen zentral zusammen, inklusive Status und Herkunft.

Datenexport und Datenhoheit

Ein gutes Petitionstool sollte Organisationen ermöglichen, ihre gesammelten Daten auszuwerten und bei Bedarf zu exportieren. Formate wie CSV oder Excel können beispielsweise für interne Auswertungen oder die weitere Verarbeitung in bestehenden Systemen genutzt werden.

Welche Funktionen sollte ein gutes Petitionstool bieten?

Die Anforderungen an ein Petitionstool unterscheiden sich je nach Organisation und . Einige Funktionen sind jedoch für viele besonders relevant.

erstellen und veröffentlichen. sollten schnell erstellt und ohne großen technischen Aufwand veröffentlicht werden können. Idealerweise stehen verschiedene Veröffentlichungsmöglichkeiten zur Verfügung: eigene Landingpage, eigene Domain oder Subdomain, in die bestehende Website, Formular zum Einbetten, Button mit Formular, Overlay.

Ein Petitionsformular lässt sich im eigenen Design gestalten und ohne Programmierkenntnisse veröffentlichen.

Individuelles Design. Eine sollte zur Organisation passen und nicht wie eine fremde Plattform wirken. Ein individuelles Design ermöglicht die Anpassung an das eigene Corporate Design und den bestehenden .

Unterschriftenzähler. Ein sichtbarer Zähler kann den aktuellen Stand einer darstellen und Unterstützer:innen zeigen, wie viele Menschen bereits unterschrieben haben.

Mehrsprachigkeit. Für internationale oder Organisationen mit unterschiedlichen Zielgruppen kann eine mehrsprachige sinnvoll sein.

Rollen und Rechte. Bei größeren arbeiten häufig mehrere Personen an einer . Rollen- und Rechtekonzepte ermöglichen es, den Zugriff auf und Daten entsprechend zu steuern.

und Datenverwaltung. Ein integriertes kann dabei helfen, Unterstützer:innen zentral zu verwalten. Sinnvolle Funktionen sind beispielsweise eine Tabelle mit Filtermöglichkeiten, , Datenexport, zentrale Kontaktverwaltung und die Verwaltung mehrerer .

Petitionstool oder Petitionsplattform: Was ist der Unterschied?

Die Begriffe Petitionstool und Petitionsplattform werden häufig ähnlich verwendet, beschreiben aber unterschiedliche Ansätze.

Eine Petitionsplattform stellt eine zentrale Website bereit, auf der verschiedene Organisationen und Personen veröffentlichen können. Ein Petitionstool stellt dagegen die technische Infrastruktur für die eigene bereit. Die Organisation kann die beispielsweise auf der eigenen Website oder unter einer eigenen Domain veröffentlichen.

Das bietet insbesondere für NGOs, Vereine und Initiativen Vorteile, die ihre eigene Marke und ihre bestehende digitale Infrastruktur nutzen möchten. Eine Gegenüberstellung der konkreten Unterschiede gibt es im Abschnitt „Eigenes Tool oder öffentliche Plattform?" im Ratgeber.

Petitionstool für NGOs, Vereine und Initiativen

Ein Petitionstool kann für unterschiedliche Organisationen und eingesetzt werden.

Für NGOs

NGOs können nutzen, um gesellschaftliche oder politische Anliegen sichtbar zu machen, Unterstützer:innen zu gewinnen und über verschiedene Kommunikationskanäle zu verbreiten.

Für Vereine

Vereine können mit Unterstützung für lokale oder gesellschaftliche Anliegen sammeln und ihre Mitglieder sowie weitere Interessierte erreichen.

Für Initiativen

Für kleinere Initiativen kann ein Petitionstool eine Möglichkeit sein, ohne eigene technische Entwicklung eine professionelle Petitionskampagne umzusetzen.

Worauf sollte man bei der Auswahl eines Petitionstools achten?

Vor der Entscheidung für ein Petitionstool lohnt sich ein genauer Blick auf die technischen und organisatorischen Anforderungen. Folgende Fragen können bei der Auswahl helfen:

  • Ist die Lösung für die geplante Datenverarbeitung geeignet?
  • Welche personenbezogenen Daten werden gespeichert?
  • Wo werden die Daten verarbeitet?
  • Gibt es Double-Opt-in?
  • Können Unterschriften exportiert werden?
  • Gibt es eine integrierte Kontaktverwaltung oder -Anbindung?
  • Kann die in die eigene Website eingebunden werden?
  • Ist eine eigene Domain möglich?
  • Kann das Design an das eigene Corporate Design angepasst werden?
  • Gibt es Mehrsprachigkeit?
  • Können unterschiedliche Rollen und Rechte vergeben werden?
  • Welche E-Mail-Funktionen stehen zur Verfügung?
  • Welche Analyse- und Trackingmöglichkeiten gibt es?
  • Welche Integrationen werden unterstützt?
  • Wie werden die Kosten berechnet?

Das Petitionstool von GoodFunds

GoodFunds bietet ein Petitionstool für NGOs, Vereine und Initiativen, mit dem erstellt, veröffentlicht und verwaltet werden können.

können individuell gestaltet und entweder als eigene Landingpage veröffentlicht oder in eine bestehende Website integriert werden. Auch eine Veröffentlichung über eine eigene Domain oder Subdomain ist möglich. Zu den Funktionen gehören unter anderem:

  • individuelle Gestaltung im eigenen Corporate Design
  • Mehrsprachigkeit (in Planung)
  • mehrere Webkomponenten pro
  • integrierte Dankeseite
  • Formularvalidierung
  • Barrierefreiheit
  • Länder-Vorauswahl
  • Unterschriftenzähler
  • Rollen und Rechte
  • Kampagnenverwaltung
  • Benutzerverwaltung
  • in bestehende Websites
  • Overlay- und Formular-Komponenten
  • Newsletter-Anbindungen
  • -Anbindung
  • integriertes
  • Filterung der Kontakte ( in Entwicklung)
  • Double-Opt-in
  • Erinnerungs- und Bestätigungs-E-Mails
  • individuelle E-Mail-Vorlagen
  • eigener E-Mail-Absender und SMTP
  • eigene Domain oder Subdomain
  • Social-Sharing-Funktionen
  • Integration auf der GoodFunds-Plattform
  • Dashboard und Auswertungen
  • CSV-Export
  • Verschlüsselung
  • Anonymisierung von Kontakten (in Planung)

Damit lässt sich eine nicht nur erstellen, sondern auch über den gesamten Kampagnenprozess hinweg verwalten. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Start der ersten gibt es im Ratgeber „Online-Petition erstellen".

Was kostet ein Petitionstool?

Die Kosten für ein Petitionstool unterscheiden sich je nach Funktionsumfang, Anzahl der , Datenvolumen und Abrechnungsmodell.

GoodFunds setzt bei auf ein erfolgsabhängiges Modell. Abgerechnet werden ab 0,5 Cent pro Unterschrift, je nachdem, ob das GoodFunds- und der GoodFunds-Mailversand genutzt werden. Rechenbeispiele stehen auf der Preisseite. So entstehen die Kosten direkt im Zusammenhang mit der jeweiligen Petitionskampagne.

Fazit: Das richtige Petitionstool für die eigene Kampagne

Ein gutes Petitionstool sollte mehr bieten als ein einfaches Formular zum Sammeln von Unterschriften. Für NGOs, Vereine und Initiativen können insbesondere Datenschutz, sichere Datenverwaltung, Double-Opt-in, individuelle Gestaltung, Integrationen und flexible Veröffentlichungsmöglichkeiten entscheidend sein.

Wer eine Petitionskampagne plant, sollte deshalb nicht nur darauf achten, wie einfach sich eine erstellen lässt. Ebenso wichtig sind die Verwaltung der gesammelten Daten, die Integration in bestehende Systeme und die Möglichkeiten zur weiteren Kommunikation mit Unterstützer:innen. GoodFunds verbindet diese Funktionen in einer Lösung für die Erstellung und Verwaltung von .

Häufige Fragen zum Petitionstool

Was ist ein Petitionstool?

Ein Petitionstool ist eine Software, mit der erstellt, veröffentlicht und verwaltet werden können. Je nach Lösung gehören dazu Funktionen für Unterschriften, Datenverwaltung, E-Mail-Kommunikation, und Auswertung.

Was ist der Unterschied zwischen einem Petitionstool und einer Petitionsplattform?

Eine Petitionsplattform stellt eine zentrale Plattform für verschiedene bereit. Ein Petitionstool stellt dagegen die technische Infrastruktur bereit, mit der Organisationen ihre eigene Petitionskampagne beispielsweise auf der eigenen Website oder Domain betreiben können.

Ist ein Petitionstool DSGVO-konform?

Ob eine konkrete Petitionskampagne -konform umgesetzt wird, hängt von der gesamten Datenverarbeitung ab. Ein geeignetes Petitionstool sollte Organisationen dabei unterstützen, personenbezogene Daten sicher und transparent zu verarbeiten.

Warum ist Double-Opt-in bei einer Petition sinnvoll?

Double-Opt-in ermöglicht es, eine E-Mail-Adresse über einen Bestätigungslink zu verifizieren. Dadurch kann beispielsweise die Bestätigung einer Unterschrift nachvollziehbar umgesetzt werden.

Kann ich ein Petitionstool in meine eigene Website integrieren?

Ja. Je nach Lösung kann eine beispielsweise über ein eingebettetes Formular, eine Webkomponente, einen Button oder ein Overlay in eine bestehende Website integriert werden.

Kann ich die Daten einer Petition exportieren?

Ein gutes Petitionstool sollte Möglichkeiten zum Export der gesammelten Daten bieten. Häufig werden dafür Formate wie CSV oder Excel verwendet.

Gibt es Petitionstools für NGOs und Vereine?

Ja. Petitionstools können speziell für NGOs, Vereine und Initiativen eingesetzt werden, um eigene Petitionskampagnen zu erstellen und Unterstützer:innen zu gewinnen.

Diesen Beitrag teilenLetzte Aktualisierung:
1. Oktober 2026

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