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Die hinter der Sache

Nina von SOS Humanity: zehn Jahre Seenotrettung und eine Finanzierungslücke

Mit „Die hinter der Sache – The People Behind the Cause" stellen wir die Menschen vor, die hinter den Organisationen stehen, mit denen GoodFunds arbeitet. Den Auftakt macht Nina, Geschäftsführerin von SOS Humanity – getroffen auf der re:publica 2026 in Berlin, wo wir gemeinsam an einem Stand standen.

Wer ist SOS Humanity?

Ich bin Nina, Geschäftsführerin von SOS Humanity. Wir sind eine zivile Seenotrettungsorganisation und retten seit über zehn Jahren Menschen im zentralen Mittelmeer.

NinaGeschäftsführerin, SOS Humanity

Was nüchtern klingt, ist täglich eine Frage von Leben und Tod. Und der Handlungsspielraum dafür ist gerade kleiner geworden – aus zwei Richtungen gleichzeitig.

„785.000 Euro weniger – von jetzt auf gleich"

Die Bundesregierung hat die Gelder für zivile Seenotrettung gestrichen. Das bedeutete für uns 785.000 Euro weniger – von jetzt auf gleich. Das war überaus schmerzhaft. Und gleichzeitig leiden durch die USAID-Cuts viele unserer Partnerorganisationen und mussten ihre Förderung reduzieren. Das Ergebnis: Wir stehen gerade vor einer riesigen Finanzierungslücke. Da hilft einfach jeder Spender, jede Spenderin, die uns unterstützt.

Nina

Zwei politische Entscheidungen, ein Effekt: weniger Mittel für eine Arbeit, die nicht warten kann. Genau deshalb ist das Gespräch mit Nina auch ein Aufruf – dazu unten mehr.

Die Petition: „Menschen schützen – nicht Milizen schulen"

Wir haben gerade eine gestartet: „Menschen schützen – nicht Milizen schulen". Es geht darum, dass die EU – und damit auch Deutschland – große Beträge an die sogenannte libysche Küstenwache gibt. Das wollen wir verhindern.

Nina

Es ist die erste , die SOS Humanity vollständig selbst in der Hand hat. Wie die Organisation sie technisch umgesetzt hat – von der eigenen Landingpage bis zur Verwaltung der Unterschriften – haben wir in einer eigenen Case Study festgehalten (Link am Ende).

Ein Satz, der uns nicht losgelassen hat

Auf die Frage, was intern noch nicht rundläuft, kam eine Antwort, die uns bei GoodFunds besonders im Ohr geblieben ist:

Was aus technischer Sicht ein großer Wunsch ist: die eine Single Source of Truth zu haben – das eine Tool, in dem alles zusammenläuft. Das haben wir aktuell noch nicht. Die Daten kommen von vielen Seiten, und daraus dann Handlungen abzuleiten, ist mitunter herausfordernd.

Nina

Das ist kein Nebengedanke – es ist der Alltag vieler Organisationen, deren Daten über Portale, Tabellen und Dienstleister verstreut liegen. Genau an diesem Punkt setzt GoodFunds an: ein Ort, an dem , Landingpages, Design und Kommunikation zusammenlaufen. Wie SOS Humanity das für ihre bereits in die Praxis gebracht hat, zeigt unsere Case Study.

Was jetzt hilft

Zwei konkrete Dinge, um SOS Humanity gerade jetzt zu unterstützen: die Finanzierungslücke schließen helfen – und die unterschreiben.

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4. Oktober 2026

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